EHC Uzwil

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11. Mai 2011

Sportlich weiterhin auf Kurs

Der EHC Uzwil führte seine Hauptversammlung durch. Der sportliche Rückblick fiel sehr erfreulich aus. Die Finanzlage ist hingegen nach wie vor angespannt. Es wurden begründeterweise CHF 60'000 mehr ausgegeben als eingenommen. Im kommenden Jahr wird sich die finanzielle Situation verbessern.

URS NOBEL

Es fällt immer wieder erfreulich auf. Eine HV des EHC Uzwil gleicht stets einem kleineren Familienfest. Auch die Präsenz der ersten Mannschaft ist jeweils fast lückenlos, und im Verlaufe des Abends kommt es somit zu diversen schönen Begegnungen über verschiedene Altersstufen hinweg. Die neuen Spieler des EHC Uzwil fühlten sich jedenfalls im Kreis ihres gewählten Vereins sichtlich wohl, und das nicht erst, als eine dreiteilige Lottorunde die ersten Franken in die Mannschaftskasse spülte.

Zu viel ausgegeben

Sieht man davon ab, dass die Mitteilung, der Verein habe etwas mehr als 60000 Franken zu viel ausgegeben, die Anwesenden zumindest leicht schockte, verlief die HV in Minne. Beanstandet wurde jedoch, dass kein Budget präsentiert wurde. Der Rücktritt von Sandra Keller aus dem Vorstand brauchte nicht kompensiert zu werden, weil der Verein unterdessen über eine professionelle Geschäftsstelle verfügt.

Für den Verein

Gewählt wurde dafür ein neues Ehrenmitglied. Renate Oprandi erledigt schon seit 25 Jahren Arbeiten zugunsten des EHC Uzwil, 15 Jahre davon in einer führenden Charge. Sie ist ein klassisches Vorbild bezüglich Freiwilligenarbeit zugunsten eines Vereines und oft auch Triebfeder für andere Mitglieder, sich zugunsten einer Sache einzusetzen und gleichzeitig Befriedigung in dieser Tätigkeit zu finden. Zwei Personen, die sich ebenfalls schon Jahre zugunsten des Vereins einsetzen, durften je einen guten Tropfen Rebensaftes entgegennehmen. Dabei handelt es sich um Fredi Leuenberger sowie um Franz Sturzenegger. Letzterer kümmert sich um die Aufgabe, die Adressliste des EHC Uzwil zu mutieren.

Zusammenarbeit mit den Pikes

Weil des Präsidenten Jahresbericht der Einladung beilag und nicht verlesen wurde, kam erhöhte Aufmerksamkeit den Ausführungen des Nachwuchsobmanns und des Sportchefs zu. Adrian Tschenett zeigte sich stolz darüber, dass auch in der vergangenen Saison einige Uzwiler Aufnahme in ein Nachwuchs-Auswahlteam gefunden haben. In seinen Worten würdigte er auch die Uzwiler Schiedsrichter-Abteilung, die in der Ostschweiz eine der grössten und bestorganisiertesten sei. Wegen des schmalen Kaders hätten die Elite-Junioren mit dem Erreichen der Viertelsfinals nur das Minimalziel erreicht. Ausser bei einem Nachwuchsteam seien jedoch alle Zielsetzungen entweder erfüllt oder sogar übertroffen worden. Tschenett betonte die Wichtigkeit der Hockeyschule und gab bekannt, dass der EHC Uzwil in Zukunft vermehrt (wieder) mit den Pikes zusammenarbeiten werde.

Risiko hat sich gelohnt

Krankheitshalber war Reto Müller nicht an der HV dabei. So kam Präsident Jürg Grau doch noch zu einem grösseren Auftritt, indem er den Jahresbericht des Sportchefs verlas. In diesem hiess es unter anderem, dass sich das Risiko, mit vielen jungen Spielern zu arbeiten, gelohnt habe. Dies nicht zuletzt deshalb, weil der Grundstein für gute Leistungen in einer strengen Vorbereitungsphase erarbeitet wurde. «Dass wir mit unserem Landverein und unseren geringen Mitteln und mit einer jungen und unerfahrenen Mannschaft in der 1. Liga bestehen können, ist hauptsächlich auch ein Verdienst unseres Profitrainers Roger Bader», zollte der Sportchef demTrainer – aber auch dem ganzen Team im Umfeld der ersten Mannschaft – Respekt und Dank. Wenn der EHC Uzwil auch nächste Saison wieder konkurrenzfähig sein wolle, müssen sie bereits jetzt schon wieder mehr tun als die Gegner.

Habicht des Jahres

Alain Rüfenacht (links) wurde von Hanspeter Keller die Trophäe
«Habicht des Jahres» überreicht.

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