Medienpartner des EHC Uzwil:
3. Oktober 2011
Der EHC Uzwil verliert das erste Heimspiel der Saison gegen den EHC Bülach mit 1:4 (1:2, 0:1, 0:1). Für ein positives Resultat hätten die Uzwiler ihre Torchancen besser nutzen müssen.
REMO BEERLI EISHOCKEY.
Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel der Saison waren die Defizite im Spiel der Uzwiler schnell gefunden. Die Uzen lassen zu viele gute Torchancen ungenutzt. Das sieht auch Trainer Roger Bader so: «Wir brauchen einfach zu viele Möglichkeiten, um zu einem Tor zu kommen. Das war schon während der ganzen Vorbereitung und im Spiel gegen Arosa so. Man merkt hier halt einfach, dass das Team sehr jung ist und es an Routiniers fehlt.»
Früher Rückstand
Die Partie hatte für das Heimteam sehr ungünstig begonnen. Bereits in der ersten Minute lag das Team von Trainer Roger Bader nach dem Tor von Vögeli mit 0:1 zurück. Weil die Uzwiler dabei sogar noch in Überzahl agieren konnten, war der frühe Gegentreffer besonders ärgerlich. Nur wenige Minuten später war Lukas Frick dann aber für den Ausgleich besorgt. Die Freude darüber währte bei den Gastgebern nur kurz, denn Schaufelberger brachte die Bülacher postwendend wieder in Führung. Roger Bader sagte zur turbulenten Anfangsphase: «Wir wollten eigentlich ruhig beginnen, doch die frühen Tore haben Hektik ins Spiel und damit unseren Game-Plan durcheinander gebracht.»
Viel Aufwand
Im Mitteldrittel waren die Uzen bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Die Gastgeber kamen zu einigen guten Möglichkeiten, scheiterten aber entweder am eigenen Unvermögen oder am starken Zucchetti im Tor des EHC Bülach. Die Gäste ihrerseits blieben vor allem bei Gegenstössen jederzeit gefährlich. Bei einem dieser Konter war es Corsin Riatsch, der kurz vor der zweiten Pause die Führung der Zürcher auf zwei Tore ausbauen konnte. «Das war der Knackpunkt des Spiels. Wir spielten ein gutes Mitteldrittel und mussten trotzdem den dritten Gegentreffer hinnehmen. Davon haben wir uns nicht mehr richtig erholt», meinte Roger Bader.
Kein Aufbäumen
Im Schlussabschnitt wäre ein Aufbäumen des EHC Uzwil gegen die drohende Niederlage zu erwarten gewesen. Das Heimteam machte sich das Leben mit Strafen aber selber schwer und war mehrheitlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Erst in den letzten Minuten des Spiels kamen die Uzwiler noch zu einigen guten Möglichkeiten. Doch auch hier fehlte die nötige Kaltblütigkeit, und so konnten die Bülacher nicht mehr wirklich in Bedrängnis gebracht werden. In der letzten Minute machte Burch mit dem 1:4 alles klar.