EHC Uzwil

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17. Oktober 2011

Schwacher Start – chancenlos…

Der EHC Uzwil verliert im Heimspiel gegen den EHC Winterthur mit 2:6 (0:3, 0:1, 2:2). Die Hypothek aus dem völlig verpatzten ersten Drittel war zu gross.

REMO BEERLI

Aufgrund eines Defekts der Eismaschine konnte nach dem Einspielen das Eis nicht gereinigt werden und deshalb wurde das Startdrittel unter erschwerten Bedingungen durchgeführt. Dies führte dazu, dass die Gäste unter Protest spielten, den sie aber kurz vor Schluss wieder zurückzogen. Bis zur ersten Pause war der Defekt dann aber wieder behoben und die Spieler konnten das Mitteldrittel auf «frischem» Eis bestreiten.

Start verschlafen

Roger Bader, der Trainer des EHC Uzwil, lässt diese Probleme mit der Eisreinigung aber nicht als Ausrede für den schwachen Start seines Teams gelten: «Die Bedingungen waren amAnfang schwierig, aber für beide Mannschaften gleich. Im Moment sind wir einfach zu Beginn des Spiels zu wenig bereit und geraten so früh in Rückstand.» Tatsächlich reihten die Gastgeber im ersten Drittel Fehler an Fehler und es war Goalie Juliano Gallmann zu verdanken, dass die Uzen die ersten zehn Minuten ohne Gegentor überstanden. Innert weniger Minuten sorgten aber in der Folge Marco Tanner, der ehemalige Uzwiler, Loser und Rezek mit drei schnellen Toren für die entscheidende Zäsur.

Erfolglose Steigerung

Ab dem zweiten Abschnitt steigerte sich das Heimteam klar und konnte nun mit dem EHC Winterthur mithalten. Die Uzwiler kamen auch zu vielen guten Chancen, die sie aber allesamt ausliessen. Stattdessen erhöhte Rafael Geiser mit einem trockenen Slapshot im Powerplay auf 0:4 für die Gäste. Trotz diesem vernichtenden Verdikt nach 40 Minuten gaben die Gastgeber nicht auf und suchten auch im Schlussdrittel ihr erstes Erfolgserlebnis. Es dauerte bis in die 54. Minute, bis Captain Simon Scherrer endlich den verdienten ersten Treffer für die Uzen erzielte. Nur eine Minute später legte Scherrer mit seinem zweiten Treffer nach und so kam in den Reihen der Uzwiler noch einmal Hoffnung auf. Daraufhin nahm Markus Studer, der Trainer des EHC Winterthur ein Time-out, das offensichtlich etwas brachte. Denn nur wenige Sekunden später entschied Büsser mit dem 2:5 das Spiel endgültig. Das 2:6 von Spencer Rezek in den letzten Sekunden war dann nur noch Resultatkosmetik.

Uzwil – Winterthur 2:6 (0:3, 0:1, 2:2) Uzehalle – 511 Zuschauer – Sr. Boverio (Spring, Ammann)

Strafen: 7mal 2 Min. gegen Uzwil und 5mal 2 Min. gegen Winterthur. Tore: 12. Tanner (Moser, M. Guidotti) 0:1, 15. Loser (E. Geiser, Büsser) 0:2, 15. Rezek (Schumann, Tanner, Ausschluss Bucher) 0:3, 33. R. Geiser (Rezek, M. Grolimund) 0:4, 54. Scherrer (Frick) 1:4, 55. Scherrer (Bischof) 2:4, 56. Büsser (Loser, E. Geiser) 2:5, 60. Rezek (R. Geiser, Tanner, Ausschluss Stoob) 2:6. EHC Uzwil: Gallmann; Bischof, Frick; Marzan, Hofer; Rüfenacht, Hollenstein; Sturzenegger, Steiner; Fehlmann, Heid, Scherrer; Stoob, Koch, Swart; Frei, Bucher, Fisch; Locher, Sinnathurai, Grau. EHC Winterthur: Trüb; Schwarz, Perret; M. Grolimund, Diethelm; P. Grolimund, S. Guidotti; Moser; Loser, Büsser, E. Geiser; Schumann, R. Geiser, Rezek; Schmid, Bachmann, Jäggi; M. Guidotti, Gerber, Tanner; Füglister. Bemerkungen: Time-out Uzwil in der 59. Minute. Time-out Winterthur in der 60. Minute.

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