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24. Oktober 2011
René Stüssi lässt sich von seinen «neuen alten» Fans nach dem Spiel feiern. Bild: dom.
Der EHC Uzwil sicherte sich gegen den EHC Dübendorf den ersten Punkt vor heimischem Publikum. Das Team von Roger Bader verlor zwar mit 3:4 nach Verlängerung. Lichtblick aus Uzwiler Sicht war das Début von René Stüssi.
DOMINIK MOSER
In den bisherigen Heimspielen gingen die Uzwiler jeweils als Verlierer vom Eis. Dies änderte sich auch im Spiel gegen den EHC Dübendorf nicht. Trotzdem kann der Punktgewinn als Erfolgserlebnis gewertet werden.
Starker Rückhalt
Im Startdrittel brauchte es schon einen stark aufspielenden Gallmann im Uzwiler Tor, damit die Partie nicht nach 20 Minuten entschieden war. In der 13. Minute war aber auch er machtlos. Zuerst knallte Wüst den Puck an den Pfosten, via Nikolic gelangte die Scheibe schliesslich zu Meichtry und dieser brauchte nur noch einzuschieben.
Stüssis Début
Nach überstandener Verletzung gab René Stüssi sein Début im Dress des EHC Uzwil. Es ist die Rückkehr eines Altbekannten. Er gehört heute bestimmt nicht mehr zu den Schnellsten auf dem Eis, doch von seiner Spielübersicht und Kaltschnäuzigkeit hat er kaum etwas eingebüsst. Dies bewies er in der 19. Minute, als er im Powerplay nicht lange fackelte und Lüdke im Tor der Dübendorfer erwischte. «Mit seiner Erfahrung strahlt er eine gewisse Ruhe aus. Das kann für das Team in einigen Situationen Gold wert sein», unterstreicht Bader die Qualitäten seines Schützlings. Bis kurz vor Schluss lagen die Uzwiler mit 2:3 im Hintertreffen. Uzwils Captain Simon Scherrer gelang in der 44. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich. Doch das Heimteam gab sich nicht geschlagen und drückte ohne Torhüter und mit sechstem Feldspieler vehement auf den Ausgleich. Bis der Schiedsrichter acht Sekunden vor Schluss auf Penalty für Uzwil entschied, weil das gegnerische Tor absichtlich verschoben wurde. Stüssi verwandelte gekonnt und rettete die Habichte in die Verlängerung.
Kein «Zweier»
Dort besassen beide Mannschaften Chancen, das Spiel zu entscheiden. Nach einem ärgerlichen Uzwiler Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung entwischte Brandi und markierte eine Minute vor Ende der Verlängerung den 3:4-Siegtreffer. So blieb es für die Uzwiler bei diesem einen Punkt. Es war eine ausgeglichene und spannende Partie, in der Uzwil genau so verdient als Sieger hätte vom Eis gehen können.
Uzwil – Dübendorf 3:4 n.V. (1:1, 0:1, 2:1, 0:1) Uzehalle – 370 Zuschauer – Sr. Leutenegger
Tore: 13. Meichtry (Nikolic) 0:1; 19. Stüssi (Rüfenacht/ Ausschluss Lohrer) 1:1; 40. Vesely (Nikolic, Müller/ Ausschluss Scherrer) 1:2; 44. Scherrer (Rüfenacht) 2:2; 46. Müller (Matti) 2:3; 60. Stüssi 3:3; 64. Brandi 3:4. Strafen: 3-mal 2 Min. gegen Uzwil; 3-mal 2 Min. gegen Dübendorf. Uzwil: Gallmann; Hollenstein, Rüfenacht; Hofer, Steiner; Sturzenegger, Bischof; Swart, Bucher, Fehlmann; Scherrer, Stüssi, Stoop; Frick, Heid, Frei; Grau, Sinnathurai, Hohlbaum. Dübendorf: Lüdke; Meichtry, Hiltebrand; Reichart, Genoni; Stettler, Lohrer; Barts, Nikolic, Wüst; Brandi, Heitzmann, Oechsle; Vesely, Müller, Matti. Bemerkungen: Uzwil ohne Fisch, Klopfer und Locher (verletzt), Hutter (rekonvaleszent). Dübendorf ohne Tigermann (verletzt). 13. Pfostenschuss Wüst. 59.03 Time-out Uzwil.