EHC Uzwil

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9. Januar 2012

Schwacher Start besiegelt Niederlage

Simon Steiner (im Vordergrund) lanciert einen Uzwiler Angriff. Bild: Mario Gaccioli

Der EHC Uzwil verliert aufgrund eines Fehlstarts in Frauenfeld mit 3:6. Die Habichte konnten dabei den Schwung aus den vorangegangenen Spielen nicht mitnehmen. In der Thurgauer Metropole wäre mehr möglich gewesen.

JAN BRÜHWILER

Frauenfeld startete schwungvoll und brachte die instabile Verteidigung der Gäste Mal um Mal in Schwierigkeiten. Uzwils Trainer Roger Bader sah sich bereits in der 7. Minute gezwungen, sein Time-out zu nehmen. Baders Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit zwei Toren im Rückstand. Bei beiden Toren agierten die Gäste zu passiv. Nachdem Uzwil nun vom Bully weg die Zielstrebigkeit zeigte, die zuvor fehlte, traf Heid innert Minutenfrist zum 2:1. Doch kurze Zeit später war es dann auch schon wieder vorbei mit der Uzwiler Herrlichkeit. Pargätzi traf in Überzahl zum 3:1. Aber die Gäste reagierten prompt. Scherrer erzielte fast unglaubliche sechs Sekunden später das Anschlusstor. In der Folge konnten die Untertoggenburger den Gegner besser im Zaum halten.

Verpasste Ausgleichschancen

Uzwil kam auch zu Beginn des zweiten Abschnitts zu Chancen, das Spiel auszugleichen. Den Gästen fehlte das jedoch das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. Frauenfeld auf der anderen Seite machte es besser, Philipp Bucher traf per Direktabnahme zum 4:2. Als dann in der 39. Minute auch noch das 5:2 fiel, schien das Spiel fast schon entschieden zu sein. Roger Bader reagierte in der Pause noch einmal, reduzierte auf drei Linien und bildete mit dem ursprünglichen Verteidiger Frick, Frei und Grau (alle Jahrgang 1994) eine neue Sturmlinie. Die Jungen sorgten sogleich für Wirbel. Ihr enthusiastisches Auftreten wurde in der 43. Minute belohnt. Frick traf zum 5:3, bei den Gästen keimte nochmal Hoffnung auf. Endlich schafften sie es, über mehrere Minuten permanenten Druck zu erzeugen. Doch das Anschlusstor wollte nicht mehr gelingen. Wiederum agierte Frauenfeld cleverer und erzielte mit dem 6:3 die endgültige Entscheidung.

Unzufriedener Coach

Trainer Bader war vor allem mit den ersten zwei Dritteln seines Teams unzufrieden: «Wir waren sowohl defensiv als auch offensiv zu schwach. Im Schlussabschnitt lief es dann nochmals besser. Diesen Abschnitt hätten wir durchaus gewinnen können.»

Rangmässig hat sich diese Niederlage für die Uzwiler nicht negativ ausgewirkt, sieht man davon ab, dass drei Punkte eine Verbesserung um zwei Positionen gebracht hätte. Alle fünf Teams am Tabellenende verloren ihre Partien.

Frauenfeld – Uzwil 6:3 (3:2, 2:0, 1:1) Kunsteisbahn – 419 Zuschauer – Sr. Albertin (Ammann, Blattli)

Tore: 3. Bucher (Pargätzi, M. Schoop) 1:0, 7. Jost (Korsch) 2:0, 8. Heid (Fehlmann) 2:1, 10. Pargätzi 3:1, 11. Scherrer 3:2. 25. Bucher (Schoop) 4:2, 39. Jost (Korsch) 5:2, 43. Frick (Frei) 5:3, 57. M. Schoop (Lieber).

Strafen: 3mal 2 Min. gegen Frauenfeld, 7mal 2 Min. plus 2mal 10 Min. Uzwil.

EHC Frauenfeld: A. Schoop; Moser, Kaiser; Lieber, R. Schoop; Stalder, Oberholzer; M. Schoop, Maier, Bucher; Korsch, Schlumpf, Jost; Ganz, Pargätzi, Cé. Kuhn; Pötzi, Cy. Kuhn, Meister.

EHC Uzwil: Gallmann; Bischof, Frick; Klopfer, Hofer; Steiner, Sturzenegger; Rüfenacht, Hollenstein; Fehlmann, Bucher, Heid; Stoob, Stüssi, Scherrer; Frei, Sinnathurai, Fisch; Hohlbaum, Locher, Grau.

Bemerkungen: Uzwil ohne Swart (verletzt). 7. Time-out Uzwil.

Runde 20

EHC Frauenfeld - EHC Uzwil 6:3

Pikes Ober-TG - EHC Dübendorf 3:5
EHC Chur - HC Ceresio 4:2
EHC Wetzikon - EHC Bülach 1:5
SC Herisau - EHC Arosa 4:1
HC Chiasso - EHC Winterthur 5:7

Tabelle 1. Liga Ost

1. EHC Winterthur 20/47
2. EHC Bülach 20/42
3. EHC Dübendorf 20/38
4. SC Herisau 20/36
5. EHC Frauenfeld 20/35
6. Pikes Oberthurgau 20/29

7. EHC Chur Capricorns 20/29
8. HC Chiasso 20/25
9. HC Ceresio 20/24
10. EHC Uzwil 20/22
11. EHC Arosa 20/20
12. EHC Wetzikon 20/13

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